
Art
und Raum
entsteht Tiefe.
Wo Licht und Malerei den Raum durchdringen …
Licht
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A R T D E S I G N
Licht aus
Licht als gestaltendes Element von Farbe und Raum
Licht aktiviert Farben, lässt sie leuchten, und in immer neuen Nuancen erscheinen. Es schafft Wahrnehmung, indem es Oberflächen hervorhebt, Formen konturiert und räumliche Beziehungen erfahrbar macht.
Jedes Werk entwickelt sich aus einer individuellen Auseinandersetzung mit Farbe, Form und Licht. Dabei ist das Licht nicht allein Voraussetzung des Sehens, sondern ein eigenständiges gestalterisches Element. Es lenkt den Blick, verschiebt Akzente und verändert die emotionale Wahrnehmung der räumlichen Umgebung
Licht aus
Licht aus
Licht aus
Licht aus
Licht aus
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Was genau ist Wahrnehmung? Sehen wir die Welt, wie sie ist – oder sehen wir sie immer auch durch das, was wir selbst in uns tragen?
Diese Frage steht im Zentrum meiner Arbeiten: DEUTUNGEN
Unsere Wahrnehmung ist individuell. Erinnerungen, Erfahrungen, Emotionen, Ängste und innere Konflikte bestimmen mit, worauf wir aufmerksam werden, was wir erkennen und welche Bedeutung wir dem Gesehenen geben. Äußere und innere Wirklichkeit begegnen sich dabei in einem fortwährenden Wechselspiel: Was wir in uns tragen, verändert unseren Blick auf die Welt – und was wir in der Welt wahrnehmen, wirkt wiederum auf unser Inneres zurück.
Die „Deutungen“ machen dieses Wechselspiel sichtbar.
Am Anfang steht kein Motiv.
Beim ersten Auftragen der Farben wird konsequent darauf geachtet, keine Figur, keine Form und erkennbare Bildabsicht bewusst auf die Leinwand zu bringen. Gerade das erweist sich als überraschend schwierig. Der menschliche Verstand ist fortwährend damit beschäftigt, Handlungen zu ordnen, Zusammenhänge herzustellen und selbst ungeplanten Bewegungen Bedeutung zu geben.
Schon während des Farbauftrags entsteht deshalb ein innerer Widerstand: Die Hand möchte einer Richtung folgen, eine Form andeuten, ein Verhältnis herstellen. Der Verstand versucht, aus der Handlung bereits wieder eine Form herzuleiten.
Für die „Deutungen“ ist es daher von größter Wichtigkeit, diesen Impuls möglichst weit zurückzunehmen. Ziel ist, ein möglichst offenes, unbestimmtes Feld, das noch keine Figur, kein Motiv und keine Bedeutung vorgibt.
Durch das anschließende Auswaschen und Abtragen der Farbe entstehen Strukturen und Farbrückstände, die zunächst weder eine bestimmte Figur noch eine Erzählung vorgeben.
Erst jetzt beginnt die eigentliche Deutung.
Das Medium betrachtet diese offenen Strukturen und ich beobachte, was dessen innere Wahrnehmung darin erkennt. Nach und nach treten Figuren, Beziehungen und Situationen hervor und das Bild entsteht an der Grenze zwischen dem, was innerlich vorhanden ist und der Präsenz dessen was ans Licht kommt. Es tritt aus dem Verborgenen heraus und wird Teil unserer wahrgenommenen Wirklichkeit. Was zuvor unbestimmt, verborgen oder lediglich als Möglichkeit vorhanden war, erhält eine sichtbare Gestalt – und damit eine Bedeutung, mit der wir uns auseinandersetzen können.





































